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63 ukrainische Personen im «Ob dem Holz» – Aktueller Stand und weiteres Vorgehen / Aufruf an die Bevölkerung

Am 5. April 2022 fand im kleinen Gemeindesaal von Rehetobel ein «Helfer-Austausch» mit rund 25 Anwesenden statt. An diesem wurden Erfahrungen der ersten 12 Tage, seit Eintreffen der ukrainischen Flüchtlinge in unserer Gemeinde, ausgetauscht. Zudem wurde zum aktuellen Betreuungsstand und der zukünftigen Planung orientiert. Mittlerweile sind 63 Personen, 17 Erwachsene mit sechs eigenen und 40 Pflegekindern im ehemaligen Bürgerheim untergebracht.

Eröffnet hat die Zusammenkunft Gemeindepräsident Urs Rohner. Er schilderte nochmals kurz die geleisteten Vorarbeiten, bevor die ukrainischen Kinder zusammen mit ihren Eltern das «Ob dem Holz» am 24. März 2022 bezogen. Die Gemeinde hat die Vorbereitung organisiert und wird Personal für das Gebäudemanagement während der Betriebsdauer kostenlos zur Verfügung stellen. Zudem ist geplant, dass im kleinen Gemeindesaal ein Schulzimmer installiert wird, welches die Gemeinde ebenfalls entschädigungslos bereitstellt.

Seitens tipiti wurde über die aktuelle Situation im «Ob dem Holz» informiert. Das jüngste Kind ist 4 Monate alt und es hat Jugendliche mit Autismus und Downsyndrom. Die ukrainischen Kinder/Erwachsenen haben sich einigermassen eingelebt, die Stimmung sei gut und gewisse Tagesstrukturen wurden geschaffen. Ein Schulbetrieb im kleinen Rahmen ist bereits aufgenommen. Ziel ist, dass sich die Flüchtlinge in den nächsten Wochen selbständig im Alltag zurechtfinden.

Bis Ende April ist ein Organisations- bzw. Einsatzplan erstellt. Seitens tipiti ist immer jemand vor Ort (Rolando, Mette, Tom, Rosmarie) und unterstützt die Familien wo nötig. Aufgrund der geringen personellen Ressourcen ist man um Hilfe aus der Bevölkerung dankbar, sei es bspw. im Umgang mit der Waschmaschine, mit jemandem zu plaudern oder in der Küche unterstützend zu wirken. Mittels Doodle (https://doodle.com/meeting/participate/id/en5QRkRd) kann sich jede(r) für Einsätze anmelden. Fragen zu den Details bzw. zum Ablauf können schriftlich an Andrea Rechsteiner (andrea.zhner@gmail.com) gestellt werden. Für die Organisation und Planung ist es wichtig, dass sich Einsatzwillige zwecks Koordination vorher melden.

Weiter ist man auf der Suche nach Aktivitäten für die ukrainischen Familien. So wird bspw. das Heilbad Unterrechstein einen spezifischen Anlass organisieren oder eine Person aus dem Dorf zum Malen im eigenen Atelier einladen. Personen oder Vereine, die etwas organisieren wollen oder Ideen für eine Beschäftigung haben, melden sich bitte ebenfalls bei Andrea Rechsteiner (andrea.zhner@gmail.com). Die Leute sind nach Aussage von tipiti sehr dankbar für unsere Gastfreundschaft und wollen unbedingt etwas zurückgeben.

Abschliessend wurde orientiert, dass sich die ukrainischen Familien stark am orthodoxen Christentum orientieren. Ein erster Gottesdienst konnte am Sonntag nach Ankunft bereits abgehalten werden. Ostern feiert die orthodoxe Gemeinde eine Woche später als wir.

Sowohl die Gemeinde als auch der Verein tipiti danken allen Helfern für ihren grossen Einsatz zugunsten der Geflüchteten. Ohne sie wäre der bisherige Erfolg dieser Aktion nicht möglich gewesen.

Monika Erzinger, Gemeindeschreiberin


Dokument Mitteilung_auf_Homepage_06.04.2022.pdf (pdf, 411.6 kB)


Datum der Neuigkeit 6. Apr. 2022